Auf dem Wasser

Chronik unserer Flotte

2015-2016 

Die MS Sea-Watch (1) auf dem zentralen Mittelmeer.

Die M/S Sea-Watch (1) wurde von Harald Höppner, dem Gründer von Sea-Watch e.V., für 60.000 Euro gekauft. Der ehemalige Fischkutter war zu diesem Zeitpunkt fast 100 Jahre alt. Die Idee war, durch Überwachung die Intervention der europäischen Behörden zu verstärken - mit anderen Worten, Druck auf sie auszuüben, damit sie Menschen auf See retten.

 

2016-2017

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Aber wir haben schnell gemerkt, dass wir nicht nur beobachten, sondern auch selbst Rettungsaktionen durchführen müssen. Die europäischen Behörden sahen tatenlos zu. Also ersetzten wir die M/S Sea-Watch 1 durch die Sea-Watch 2, die später an Mission Lifeline gespendet wurde.

 

2017-2022

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Die Überwachung musste daher aus der Luft erfolgen, während die zivile Flotte die Rettung auf See durchführte. Gemeinsam mit der Schweizer Initiative HPI haben wir unser erstes Flugzeug, Moonbird, über dem Mittelmeer eingesetzt. Auf diese Weise konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen leisten. 

 

2017-2022

Die Sea-Watch 3 auf dem zentralen Mittelmeer.

Als die politischen Schikanen gegen zivile Seenotrettungseinsätze zunahmen - die Besatzung der Iuventa stand vor Gericht und libysche Milizen wurden von der EU-Mission Sophia ausgebildet - war die Sea-Watch 3 unsere Antwort: mehr Sicherheit, mehr Platz, bessere Versorgung. 

 

seit 2020

Die Seabird 1 in der Luft.

Die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen aus der Luft wurde zu einer unserer wichtigsten Aufgaben. Deshalb ist ein weiteres Flugzeug - Seabird 1 - zu unserer zivilen Flotte hinzugekommen, das von der Humanitarian Pilot Initiative neben Moonbird betrieben wird.

 

2020-2022

Das gemeinsame Bündnisschiff mit United4Rescue, die Sea-Watch 4 auf dem zentralen Mittelmeer.

Gemeinsam mit United4Rescue haben wir die Sea-Watch 4 gekauft. Mit ihr haben wir Tausende von Menschen aus Seenot gerettet, bis wir sie an SOS Humanity gespendet haben, wo sie - unter dem Namen Humanity 1 - weiterhin als Teil der zivilen Flotte dient.

 

seit 2022

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Als Moonbird in den wohlverdienten Ruhestand geschickt wurde, war es klar, dass die Zeit für Seabird 2 gekommen war. Wie Seabird 1 handelt es sich um dasselbe Flugzeugmodell mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen für die Besatzung, mehr Platz und folglich mehr Augen, die für die Beobachtung zur Verfügung stehen.

 

seit 2022

Das kleinste Schiff der Flotte – AURORA SAR – auf dem Mittelmeer.

Gleichzeitig haben wir das bisher kleinste Schiff der zivilen Flotte erworben: die Aurora SAR. Sie ist in Lampedusa stationiert. Die Idee ist, als schwimmender Rettungswagen zu fungieren, um Menschen in Not schnell zu erreichen und zu stabilisieren. Doch die Fahrlässigkeit der politischen Behörden zwingt uns regelmäßig dazu, Rettungen selbst durchzuführen.

 

seit 2022

Unser nächstes Bündnisschiff, die Sea-Watch 5 auf dem Mittelmeer.

Im November 2022 haben wir ein ehemaliges Versorgungsschiff für Ölplattformen gekauft und es Sea-Watch 5 getauft. Das große Deck im hinteren Teil des Schiffes bietet Platz für bis zu 500 Gäste. Wir haben viel Zeit und Gedanken in den Umbau investiert - immer mit dem Ziel, den Menschen auf See so effizient und schnell wie möglich zu helfen.

 

seit 2025

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Unsere jüngste Anschaffung, Seabird 3, ist eine direkte Antwort auf die illegalen Gesetze der italienischen Regierung gegen unsere Arbeit. Er dient als Backup für den Fall von unrechtmäßigen Beschlagnahmungen und hat die längste Flugdauer in unserer Flotte. Darüber hinaus setzen HPI und United4Rescue die Seabird 3 auch auf der Atlantikroute in der Nähe der Kanarischen Inseln ein.

 

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Sea-Watch e.V. – Zivile Seenotrettung von Flüchtenden
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