23 000 Leben

Warum Du jetzt Sea-Watch unterstützen solltest

Spende jetzt für Seenotrettung

Im Mittelmeer sterben noch immer Menschen. Jeden Tag.

Die Iuventa war kein Filmset, sie war ein lebendiger Teil unserer zivilen Flotte. Betrieben von mehr als 200 Freiwilligen, war sie an der Rettung von über 23.000 Menschen beteiligt. Dann wurde das Schiff von den italienischen Behörden beschlagnahmt und die Crew wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise” angeklagt.

Der Prozess wurde zum Spektakel und etablierte eine neue Erzählung: Die Crewmitglieder der Iuventa galten nicht länger als Retter:innen, sondern als Kriminelle. Der Fall steht stellvertretend für eine europaweite Entwicklung: die systematische Kriminalisierung von Migration und Solidarität.

Based on a true Story Reality

Originaldokumente, Gerichtsprotokolle, Seekarten, Zeugenaussagen – für alle, die mehr wissen wollen, als Netflix zeigt: Besuche jetzt die Iuventa-Website für Hintergrundinformationen

Nach sieben Jahren wurden alle Anklagepunkte fallengelassen. Doch die Iuventa wurde während der Beschlagnahmung zerstört. Sie verrostete im Hafen von Trapani und wurde 2024 als Wrack zurückgegeben. Jugend Rettet fordert auf juristischem Weg Schadensersatz für das beschädigte und ausgeplünderte Schiff.

Das Strafverfahren gegen die Iuventa-Crew ist vorbei, doch das Sterben im Mittelmeer geht unvermindert weiter. Deshalb sind die Schiffe von Sea-Watch noch immer dort im Einsatz, wo einst die Iuventa fuhr.

Sea-Watch und die Iuventa-Crew teilen dieselben Werte und arbeiten als Verbündete. Aktivist:innen von Jugend Rettet und Mitglieder der Iuventa-Crew sind aktiver Teil von Sea-Watch geworden: ob als Crew auf den Schiffen oder in der Organisationsarbeit des Vereins.

Mit Deiner Spende unterstützt Du aktuelle Rettungseinsätze von Sea-Watch im Mittelmeer. Gleichzeitig fließt ein Teil der Spenden an die Iuventa-Crew, um die Kosten des Gerichtsverfahrens und ihre weitere Arbeit zu finanzieren.

Wer nach dem Film helfen will:
hier ist die Möglichkeit.

Sea-Watch gehörte gemeinsam mit Jugend Rettet zu den ersten Organisationen der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Heute betreiben wir dort drei Rettungsschiffe und waren seit 2015 an der Rettung von über 50.000 Menschen beteiligt. Unsere Crew ist da, wenn Boote in Seenot geraten – unabhängig von Nationalität oder Herkunft.

Doch auch unsere Arbeit wird immer wieder kriminalisiert. Nachdem im Mai von libyschen Milizen auf unsere Crew und gerettete Personen geschossen wurde, ermittelt die italienische Justiz aktuell gegen unseren Kapitän der Sea-Watch 5 – ebenfalls wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“.

Was im Film gezeigt wird, ist bis heute bittere Realität.

Unterstütze jetzt unsere Einsätze und unseren Kampf für Solidarität auf See.

Deine Spende hilft, Menschen zu retten.

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Deine Spende für zivile Seenotrettung

Deine Spende wird solidarisch geteilt: Sie rettet Leben im Mittelmeer und unterstützt die Iuventa-Crew.

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Die wahren Kriminellen

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Ihr kennt die Headlines: “skrupellose Schleuser, NGOs als „Taxi-Service“ für kriminelle Netzwerke”. Hier ist die Wahrheit: Die organisierte Kriminalität im Mittelmeer existiert. Aber die Verantwortlichen tragen Anzüge und Uniformen, keine Rettungswesten.

Der eigentliche Skandal war nie das Verfahren gegen die Iuventa-Crew. Sondern, was währenddessen weiterging: das Ertrinken lassen, die Zusammenarbeit europäischer Behörden mit libyschen Milizen, die Straflosigkeit der Verantwortlichen für tagtägliche Menschenrechtsverletzungen.

Dies ist die Geschichte der Iuventa – von Rettungseinsätzen, politischen Blockaden und einem System, das Solidarität kriminalisiert, um Europas Grenzregime zu verteidigen.
 

FAQ – Häufige Fragen zur zivilen Seenotrettung

Über "23 000 Leben" auf Netflix

Ab 17. Juli auf Netflix

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Sea-Watch e.V. – Zivile Seenotrettung von Flüchtenden
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